Abubakar, Nigeria

Die Küche des Vizepräsidenten von Nigeria

Wenn hochrangige Politiker ihre Gäste bewirten, dann muss alles top sein. Bei diesem Auftrag waren wir nach Nigeria eingeladen, beim Vizepräsidenten Abubakar in einem seiner Privathäuser. Zu installieren war hier das komplette Programm: Von der Haube bis zur Lüftung haben wir alles gemacht, einschließlich sanitär und Elektroanschlüsse. Insgesamt neun Schweißnähte waren zu machen.

Um es nicht zu einfach zu machen, habe ich die ersten 10 Tage alleine gearbeitet – das Visa meines Sohnes war nämlich nicht gekommen. Wände und Maße stimmten nicht, und so war nicht genug Platz für den MKN-Dämpfer mit Untergestell. Das haben wir passend gemacht, wie auf den Bildern zu sehen. Auch ein Tisch war vergessen worden. Dafür haben wir kurzerhand einen Zwischenboden zum Tisch umgebaut. Allen widrigen Umständen zum Trotz sind wir zwei Stunden vor Abnahme fertig geworden.

Gefeiert haben wir bei einer Buschwanderung und anschließendem Grillen am Usman-Damm.

Termingerecht mit Turbo: Speisenmeisterei Stuttgart

Planung und Wirklichkeit sind oft zwei völlig verschiedene Dinge. Bei diesem Megaprojekt mussten wir allerdings bis ans Limit gehen. Mit vier Monteuren hatten wir in nur 10 Tagen die Küche zu montieren. An und für sich ja unser täglich Brot.

Als kleine Extra-Herausforderung waren aber weder der Boden noch die bauseitigen Gewerke fertig, als wir begannen.

Ebenfalls nicht geplant waren Konstruktionen, die wir vor Ort fertigen mussten. Für uns hieß das pro Person 145 Stunden in 10 Tagen, inklusive Wochenende – unsere härteste Woche dieses Jahr. Küchenchef Öhlers konnte aber pünktlich mit seinem Team eröffnen. Geschafft!

Deutsche Bank Berlin

Für die Deutsche Bank in Berlin hatten wir eine komplette Ausgabe zu montieren. Angesichts der Größe des Unternehmens ein Riesenprojekt. Eine Überraschung zeigte sich allerdings, als wir mit der Montage des gelieferten Materials begannen: Der Hersteller hatte übersehen, die internen Wasser- und Elektroinstallationen sowie die elektrischen Verteilerkästen zu installieren.

Natürlich haben wir das im Rahmen unserer Montage gleich miterledigt. Die dauerte wegen der unerwarteten Zusatzarbeiten zwar zwei Wochen länger. Am Ende war aber der Kunde zufrieden und der Auftraggeber gab uns ein dickes Lob.

Tiefer gelegt

OSI Food Solutions ist ein großes Unternehmen mit weltweit über 20.000 Mitarbeitern. In der Niederlassung Gersthofen bauten wir die Testküche ein. Wie sich allerdings herausstellte, waren die Waschbecken für den Bedarf den Kunden zu klein.

Wir bekamen darum den Auftrag, zwei Becken neu und vor allem größer zu machen. Nachdem perfekte Schweißarbeiten zu unserer Spezialität zählen, arbeiteten wir die Becken nach Kundenwunsch um. Nicht ganz tiefer gelegt, aber größer allemal!

Donisl, München

Das Donisl ist ein Urgestein der bayerischen Wirtshauskultur – es liegt im Herzen von München, direkt am Marienplatz. Hier in der Innenstadt haben wir schon jede Menge Projekte gemacht.

Beim Donisl waren wir mit der Montage der neuen Küche beschäftig. Über drei Etagen verhalfen wir der Küche zu neuem Glanz.

Villa Levi, Stuttgart

Wie wir wissen: Das Leben steckt voller Überraschungen. Bei diesem Projekt sollte der Herdblock eigentlich in mehreren Teilen kommen. Stattdessen erhielten wir den Herd „am Stück“ – und zwar so schwer, dass er selbst mit Gabelstapler nicht anzuheben war. Wie also eintransportieren?

Wir taten das, was getan werden musste: Wir nahmen den Herd auseinander und konnten ihn so in die Küche transportieren. Mit unserem Herdlifter ging die Montage reibungslos.

Später erfuhren wir vom Techniker im Werk, dass das so gar nicht möglich sei. Ja, okay, das wussten wir nicht … und haben’s einfach gemacht. Hinterher waren alle zufrieden.

Kameha Grand Zürich

Ein neuer Stern am Züricher Hotelhimmel ist das Kameha Grand Zürich. Das Hotel setzt auf ausgefallenes Design und moderne Annehmlichkeiten für Geschäftskunden. Dazu gehört auch ein hervorragender Gastrobereich – und hier kommen wir ins Spiel.

Im Auftrag der Firma Lohberger führten wir die Montage von Küche, Anrichten und Theken durch. Ein Projekt, auf das alle Beteiligten stolz sein können.

Herdmontage bei minimalem Platz

Das Hotel Hegener Höfe zählt zu den zwanzig besten Hotels in Deutschland. Tradition hat manchmal aber einen Haken: Für uns als Großküchenmonteure war dieser Auftrag alles andere als einfach. Der Platz für die Montage war extrem klein und das Projekt schon allein deshalb sehr anspruchsvoll.

Beste Dienste für diese Aufgabe leistete unser bewährter Herdlifter, mit dem wir sicher, ergonomisch und sauber den neuen Herd eintransportierten und an Ort und Stelle vorbereiten konnten. Am Ende war der Kunde zufrieden – und wir stolz, mal wieder eine “Mission Impossible” bewältigt zu haben.

Beraten, planen, umsetzen

Anfang 2015 waren wir auf eine Rundreise eingeladen. Sie führte uns von München nach Istanbul, dann ins westafrikanische Dschibuti, in die ruandische Hauptstadt Kigali, nach Entebbe in Uganda und in die dortige Hauptstadt Kampala. Ziel waren Sheraton-Hotels. Wir unterstützen dabei einen Händler bei der Küchensanierung und der Planung neuer Küchenabläufe. Unsere aus der praktischen Erfahrung stammenden Vorschläge fanden großen Anklang.

Wie sich herausstellt, sind die nötigen Umbauten in Dschibuti eine echte Mammutaufgabe, die in einem sehr ambitionierten Zeitrahmen umgesetzt werden soll. Vorgabe ist eine Küche nach deutschen Standards. Wir übernehmen die Bauüberwachung der Anschlüsse und montieren dann auch Küchen und Kühlhäuser. Verbaut werden ausschließlich deutsche Produkte.

In Kampala sind die Küchen im fast fünfzig Jahre alten Hotel schrottreif. Über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren werden wir sie modernisieren. Dabei bringen wir nicht nur unser umfangreiches Know-how ein, sondern übernehmen den Bau von Elektro- und Kälteanlagen und Sanitärbereichen. Außerdem sorgen wir für die Bauleitung. Auch hier werden nur deutsche Produkte installiert.

Hitachi Japan

Argusaugen

Bei Hitatchi Japan in Tokio wurden wir zur Reparatur verschiedener Installationen in einem Zug gerufen, die das dortige Team nicht in den Griff bekam. Zu reparieren gab es einiges. Ein Toaster, bei dem sich schließlich eine unzuverlässige Stromversorgung als Problem herausstellte. Und ein Convotherm, bei dem während des Dämpfens kein Dampf kam.

Weitere Arbeiten reichten von einem Radiant Grill bis zu einem Kühlsystem und ständigen Überspannungen, deren Ursache ermittelt und ausgeschaltet werden musste. Das beinhaltete nicht nur mechanische und elektrische Probleme, sondern auch das Aufspielen neuer Software auf Steuerelemente. Ein komplexes Projekt, das nur durch genaue Aufmerksamkeit auf Details zu schaffen war.