Nebelhorn, Oberstdorf

Auf der Alm do gibt’s koi Küch’

n Oberstdorf, am südlichsten Punkt Deutschlands, ragt das Nebelhorn in den Allgäuer Alpen empor. Rechtzeitig vor dem Start der Wintersaison sind wir mit der Seilbahn auf die Gipfelstation in 2224 m Höhe eingeschwebt. Der Hubschrauber folgte uns mit der Küche im Schleppseil – ein sportlicher Eintransport!

Eisig war’s, aber wunderschön – den Aufbau durften wir dann in der warmen Stube erledigen. Germknödel und Kaiserschmarrn sind jetzt gesichert! Und die Alm die hot ihr Küch’!

Vapiano Disneyland Paris

Das Leben steckt voller Gegensätze. Nach einem Auftrag im warmen Nigeria ging die nächste Reise ins frostige Frankreich. Und kalt war es nicht nur draußen: Die Baustelle hatte keine Fenster und war noch dazu dunkel. An manchen Stellen richtig abenteuerlich, wie die Bilder zeigen.

Unsere vier Monteure sorgten mit eigenem Equipment für Licht und hielten sich mit Arbeiten warm. Nicht gerade traumhafte Umstände für eine Montage – dennoch haben wir ins sechs Tagen alles montiert.

Abubakar, Nigeria

Die Küche des Vizepräsidenten von Nigeria

Wenn hochrangige Politiker ihre Gäste bewirten, dann muss alles top sein. Bei diesem Auftrag waren wir nach Nigeria eingeladen, beim Vizepräsidenten Abubakar in einem seiner Privathäuser. Zu installieren war hier das komplette Programm: Von der Haube bis zur Lüftung haben wir alles gemacht, einschließlich sanitär und Elektroanschlüsse. Insgesamt neun Schweißnähte waren zu machen.

Um es nicht zu einfach zu machen, habe ich die ersten 10 Tage alleine gearbeitet – das Visa meines Sohnes war nämlich nicht gekommen. Wände und Maße stimmten nicht, und so war nicht genug Platz für den MKN-Dämpfer mit Untergestell. Das haben wir passend gemacht, wie auf den Bildern zu sehen. Auch ein Tisch war vergessen worden. Dafür haben wir kurzerhand einen Zwischenboden zum Tisch umgebaut. Allen widrigen Umständen zum Trotz sind wir zwei Stunden vor Abnahme fertig geworden.

Gefeiert haben wir bei einer Buschwanderung und anschließendem Grillen am Usman-Damm.

Termingerecht mit Turbo: Speisenmeisterei Stuttgart

Planung und Wirklichkeit sind oft zwei völlig verschiedene Dinge. Bei diesem Megaprojekt mussten wir allerdings bis ans Limit gehen. Mit vier Monteuren hatten wir in nur 10 Tagen die Küche zu montieren. An und für sich ja unser täglich Brot.

Als kleine Extra-Herausforderung waren aber weder der Boden noch die bauseitigen Gewerke fertig, als wir begannen.

Ebenfalls nicht geplant waren Konstruktionen, die wir vor Ort fertigen mussten. Für uns hieß das pro Person 145 Stunden in 10 Tagen, inklusive Wochenende – unsere härteste Woche dieses Jahr. Küchenchef Öhlers konnte aber pünktlich mit seinem Team eröffnen. Geschafft!

Deutsche Bank Berlin

Für die Deutsche Bank in Berlin hatten wir eine komplette Ausgabe zu montieren. Angesichts der Größe des Unternehmens ein Riesenprojekt. Eine Überraschung zeigte sich allerdings, als wir mit der Montage des gelieferten Materials begannen: Der Hersteller hatte übersehen, die internen Wasser- und Elektroinstallationen sowie die elektrischen Verteilerkästen zu installieren.

Natürlich haben wir das im Rahmen unserer Montage gleich miterledigt. Die dauerte wegen der unerwarteten Zusatzarbeiten zwar zwei Wochen länger. Am Ende war aber der Kunde zufrieden und der Auftraggeber gab uns ein dickes Lob.

Donisl, München

Das Donisl ist ein Urgestein der bayerischen Wirtshauskultur – es liegt im Herzen von München, direkt am Marienplatz. Hier in der Innenstadt haben wir schon jede Menge Projekte gemacht.

Beim Donisl waren wir mit der Montage der neuen Küche beschäftig. Über drei Etagen verhalfen wir der Küche zu neuem Glanz.

Kameha Grand Zürich

Ein neuer Stern am Züricher Hotelhimmel ist das Kameha Grand Zürich. Das Hotel setzt auf ausgefallenes Design und moderne Annehmlichkeiten für Geschäftskunden. Dazu gehört auch ein hervorragender Gastrobereich – und hier kommen wir ins Spiel.

Im Auftrag der Firma Lohberger führten wir die Montage von Küche, Anrichten und Theken durch. Ein Projekt, auf das alle Beteiligten stolz sein können.

Beraten, planen, umsetzen

Anfang 2015 waren wir auf eine Rundreise eingeladen. Sie führte uns von München nach Istanbul, dann ins westafrikanische Dschibuti, in die ruandische Hauptstadt Kigali, nach Entebbe in Uganda und in die dortige Hauptstadt Kampala. Ziel waren Sheraton-Hotels. Wir unterstützen dabei einen Händler bei der Küchensanierung und der Planung neuer Küchenabläufe. Unsere aus der praktischen Erfahrung stammenden Vorschläge fanden großen Anklang.

Wie sich herausstellt, sind die nötigen Umbauten in Dschibuti eine echte Mammutaufgabe, die in einem sehr ambitionierten Zeitrahmen umgesetzt werden soll. Vorgabe ist eine Küche nach deutschen Standards. Wir übernehmen die Bauüberwachung der Anschlüsse und montieren dann auch Küchen und Kühlhäuser. Verbaut werden ausschließlich deutsche Produkte.

In Kampala sind die Küchen im fast fünfzig Jahre alten Hotel schrottreif. Über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren werden wir sie modernisieren. Dabei bringen wir nicht nur unser umfangreiches Know-how ein, sondern übernehmen den Bau von Elektro- und Kälteanlagen und Sanitärbereichen. Außerdem sorgen wir für die Bauleitung. Auch hier werden nur deutsche Produkte installiert.

Hitachi Japan

Argusaugen

Bei Hitatchi Japan in Tokio wurden wir zur Reparatur verschiedener Installationen in einem Zug gerufen, die das dortige Team nicht in den Griff bekam. Zu reparieren gab es einiges. Ein Toaster, bei dem sich schließlich eine unzuverlässige Stromversorgung als Problem herausstellte. Und ein Convotherm, bei dem während des Dämpfens kein Dampf kam.

Weitere Arbeiten reichten von einem Radiant Grill bis zu einem Kühlsystem und ständigen Überspannungen, deren Ursache ermittelt und ausgeschaltet werden musste. Das beinhaltete nicht nur mechanische und elektrische Probleme, sondern auch das Aufspielen neuer Software auf Steuerelemente. Ein komplexes Projekt, das nur durch genaue Aufmerksamkeit auf Details zu schaffen war.

Zollpackhof Berlin

Und täglich grüßt das Murmeltier

Im Berliner Zollpackhof hatten wir eine komplette Küche inklusive Biergartentheke zu montieren. An und für sich Routine. Doch wie bei vielen Geschichten aus dem richtigen Leben gibt es immer die eine oder andere Zutat, die dem Ganzen die spezielle Würze verleiht.

Hier bestand die Herausforderung darin, dass während der Montage der Betrieb voll weiter lief. Das heißt, abends wurde gekocht, morgens rückten wir an, räumten erst mal die Küche frei und begannen dann mit der Arbeit. Ach, und hatten wir schon erwähnt, dass außer uns auch noch alle anderen Handwerker vor Ort waren und nichts koordiniert war?

Am Ende konnte aber auch das uns nicht davon abhalten, hier eine ordentliche Montage hinzulegen.