Hitachi Japan

Argusaugen

Bei Hitatchi Japan in Tokio wurden wir zur Reparatur verschiedener Installationen in einem Zug gerufen, die das dortige Team nicht in den Griff bekam. Zu reparieren gab es einiges. Ein Toaster, bei dem sich schließlich eine unzuverlässige Stromversorgung als Problem herausstellte. Und ein Convotherm, bei dem während des Dämpfens kein Dampf kam.

Weitere Arbeiten reichten von einem Radiant Grill bis zu einem Kühlsystem und ständigen Überspannungen, deren Ursache ermittelt und ausgeschaltet werden musste. Das beinhaltete nicht nur mechanische und elektrische Probleme, sondern auch das Aufspielen neuer Software auf Steuerelemente. Ein komplexes Projekt, das nur durch genaue Aufmerksamkeit auf Details zu schaffen war.

Dubai

Wir wissen nicht, was Sie sich unter nächtlichen Abenteuern in Dubai vorstellen. Für unseren Monteur, Herrn Krasniqi, waren es zwei Schweißnähte mit 1800 mm. Die Herdanlage war schon in Betrieb. So wurde also tagsüber gekocht und nachts in Schichten von 24 bis 5 Uhr geschweißt und geschliffen. Passgenau in jeder Hinsicht.

Möglich werden solche Arbeiten durch unsere umfassende Ausstattung – hier waren Werkzeuge und Schweißgerät im Reisegepäck. Und natürlich durch engagierte Mitarbeiter, die ungewöhnliche Aufgaben als Herausforderung sehen.

Hongkong

Es klingelte mal wieder das Telefon, ein Anruf der Firma MKN. In Hongkong sei ein Schweißjob zu erledigen. An einem Küchenmeister waren zwei Schweißnähte von je 1.600 mm zu machen. Also griff ich zu meiner Werkzeugkiste mit ihren schlanken 43 kg und setzte mich in den Flieger.

In Hongkong stand ich erst einmal allein da. Über Skype und Telefon schlug ich mich dann per Taxi zur Baustelle durch. In Hongkong scheint alles groß zu sein – wie bei den Bilder zu sehen. Das Projekt jedenfalls konnte ich zur Zufriedenheit den Kunden durchführen, der die glänzende Stahloberfläche bestaunte. Gefeiert wurde dann ganz chinesisch.

Total Lagos

An der Küste Nigerais in Westafrika liegt Lagos, die größte Stadt des Landes. Für die Firma Total montierten wir die komplette Küche einschließlich drei Kühlhäuser. Immerhin zwei Container Material wurden bei diesem Auftrag verbaut. Und wie die Bilder zeigen, gab’s in den Pausen Strand und Palmen. Wie man in Afrika so schön sagt: Hakuna Matata („Keine Probleme“).

Korbat PTF Haus Abuja

Afrika ist ein Kontinent, der einen immer wieder überrascht. Für die Firma Isselbächer waren wir in der Hauptstadt Nigerias, Abuja. Für die Ölfirma PFT montierten wir dort Küchentechnik – ein „heißes“ Projekt im wahrsten Sinne des Wortes.

Nicht nur, dass die Decken dort mit 4,50 m Höhe eine echte Herausforderung waren. Auch waren die Räume nicht klimatisiert. Biosauna am Arbeitsplatz, sozusagen. Schwierig schreckt uns aber bekanntermaßen ja nicht ab: In zwei Wochen war die Küche montiert.

Doha, Katar

Wie in 1001 Nacht

Einen guten Monteur macht die Flexibilität und Improvisationsfähigkeit aus. Gerade bei unseren Auslandseinsätzen sind diese Qualitäten immer wieder entscheidend für den Erfolg einer Montage. Denn die beste Planung nutzt nicht viel, wenn einen vor Ort dann bunte Überraschungen erwarten.

In Doha, Hauptstadt des Emirats Katar auf der Arabischen Halbinsel, installierte ich mit der Firma MKN einen Herd mit den stattlichen Ausmaßen von 4200 auf 1600 mm. Vor Ort waren die Installationen allerdings völlig anders als in der Planung. Sie kamen aus einer CNS-Installationswand und nicht aus dem Boden. Ich flog deshalb kurzfristig nach Doha, um vor Ort die längsseitige, mittlere Trennung am Herd vorzunehmen. Hier leistete meine Übersee-Werkbox gute Dienste unter abenteuerlichen Umständen.

Geplant war, den Herd in der Länge auseinander zu schneiden, um ihn montieren zu können. Der Gang, durch den er in die Küche transportiert werden sollte, war allerdings verbaut. Der Herd war zu lang, und ließ sich unmöglich an einem Stück hindurch bewegen. So stand ich also draußen direkt neben dem Flughafen und schnitt ihn auch noch zweimal quer. Bei nur 30 Grad Celsius ein schönes Vergnügen. Anschließend habe ich die queren Schweißnähte [Bild Eckschweißnähte] mit einem Blech versehen und geschweißt sowie verschliffen und die langen offenen rückseitigen Öffnungen mit einer Aufkantung und Sichtschweißnähten geschlossen.

Drei Tage dauerte diese „Operation“, bis mich schließlich ein zufriedener Kunde anlächelte. Mit der tollen Unterstützung von MKN konnten wir gemeinsam auch dieses Projekt erfolgreich abschließen.

International Airport Mongomeyen

An der westafrikanischen Küste, Mitten auf dem schwarzen Kontinent, liegt Äquatorialguinea, einer der kleinsten Staaten Afrikas. Die ehemals spanische Kolonie erlebt seit den 1990er Jahren ein rasantes Wachstum, was nicht zuletzt durch große Erdölfunde bedingt ist. Tief im Landesinneren, im Osten Äquatorialguineas nahe der Grenze zu Gabun, wird derzeit als Großprojekt von der DYWIDAG der International Airport Mongomeyen gebaut, um das Land besser zugänglich zu machen.

Für die Firma Isselbächer erstellten wir ein Angebot zur Montage der Großkücheneinrichtungen. Nach dem Zuschlag durch die DYWIDAG übernahmen wir die Detailplanung der Kühlung für das Projekt. Im Vorfeld stellten wir das Montagematerial und das benötigte Werkzeug zusammen, das dann nach Äquatorialguinea verschifft wurde. Mit der kompletten Ausrüstung vor Ort übernehmen wir nun die Montage. 

Als verlässlicher Montagepartner unterstützen wir unsere Kunden auch bei weit entfernten Projekten unter fremden Bedingungen kompetent und umfassend.

Abuja Hilton, Nigeria

Mitten im westafrikanischen Nigeria liegt Abuja, die Hauptstadt des Landes. Hier tagt die Nationalversammlung, der Supreme Court behandelt wichtige Entscheidungen in der Rechtsprechung, Geschäftsleute und Politiker aus aller Welt gehen ein und aus. Beliebter Anlaufpunkt ist dabei das Transcorp Hilton Hotel im Nordosten der Stadt. Für das inzwischen in die Jahre gekommene erste Haus am Ort erhielten wir den Auftrag, den gesamten Küchenbereich neu auszustatten.

Wir flogen vor Ort und maßen die Küche aus, um zuverlässige Maße für die eigentliche Montage zu erhalten. Im Laufe der nächsten Jahre soll dort Zug um Zug die auf Großveranstaltungen ausgelegte Küche erneuert werden.

Mit 35 Grad im Schatten und einer relativen Luftfeuchtigkeit 90 Prozent ist die Montage dort kein leichtes Unterfangen. Schwieriger als das Klima ist jedoch die völlig andere Mentalität der Nigerianer. So wurde beispielsweise der Container mit dem zu montierenden Material und unserem Werkzeug zwar wie vereinbart am Hilton abgeliefert. Allerdings schien es niemanden zu stören, dass sich die Tür nur gegen eine Bordsteinkante und Rasen öffnen ließ und wir keine Chance hatten, mit einem Gabelstapler zu entladen. Bei etwa 70 Grad im Container entwickelte sich so schon das Entladen zur echten Herausforderung.

Diese und viele andere kleine und große Hindernisse halten uns jedoch nicht davon ab, mit deutscher Gründlichkeit eine Top-Küche im Abuja Hilton zu montieren. Zusammen mit den Firmen Isselbächer und Menü System verwirklichen wir diesen umfangreichen Auftrag.